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Histamin-Metabolismus

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Urintest zur Messung von Histamin und 5 Histaminabbauprodukten

Histamin ist ein körpereigenes Gewebehormon, Neurotransmitter und Entzündungsmediator für allergische und pseudoallergische Reaktionen.. Gebildet wird Histamin aus der Aminosäure Histidin. Die Histamin-Intoleranz beruht auf der Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem oder im Körper freigesetzten Histamin.
Histaminintoleranz bedeutet immer "Zuviel" Histamin. Ursache hierfür ist entweder ein Missverhältnis zwischen der mit der Nahrung aufgenommenen Histaminmenge, z.B. durch histaminhaltige Lebensmittel wie Rotwein, Sauerkraut u.a. , die Bildung von Histamin im Darm durch histaminbildende Darmbakterien oder eine unzureichende Aktivität der histaminabbauenden Enzyme Diaminoxidase (DAO) bzw. Histamin-N-Methyltransferase (HNMT).

Testverfahrung zur Beurteilung des Histaminmetabolismus durch Bestimmung der Histaminabbauprodukte im Urin.

Die Labordiagnostik umfasst folgende Untersuchungen

Die Untersuchung erfasst die Bestimmung der Histaminabbauprodukte im Urin. Histamin wird über Enzym Diaminoxidase (DAO) zu Imidazolacetaldehyd und Imidazolessigsäure abgebaut. Ein weiterer Abbauweg führt über das Enzym N-Methyltransferase zu den Abbauprodukten N-Methylhistamin, N-Methylimidazolacetaldehy und N-Methylimidazolessigsäure.
Diese Metabolite werden mittels der hochempfindlichen Flüssigkeits-Massenspektrometrie im Urin gemessen.
Das Verhältnis zwischen N-Methylhistamin und Histamin ermöglicht Einblicke in die enzymatische Aktivität der N-Methyltransferase.
Das Verhältnis zwischen Imidazolessigsäure und Histamin ermöglicht Einblicke in die enzymatische Aktivität der Diaminoxidase.

Musterbefunde

Musterbefund Histaminabbauprodukte im Urin

Downloads:

Testanleitung Histamin - Metabolismus Urintest
Allergoscreen - Diagramm

Eine Histamin-Intoleranz kann mit verschiedenen Symptomen einhergehen.
Diese reichen von Kopfschmerzen bis hin zu migräneartigen Anfällen, Herzrasen, Müdigkeit und Schwindelanfälle. Die Haut kann mit Ausschlag, Juckreiz und unangenehmen Quaddeln und Pusteln reagieren. Im Bereich des Magen-Darm-Traktes können Übelkeit, krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall auf eine Histamin-Intoleranz hinweisen.

Die Beurteilung de Histaminmetabolismus ermöglicht weitergehende therapeutische Konsequenzen.

  • qualitätsgesicherte Laborwerte unter ärztlicher Laborleitung
  • Probengewinnung bequem in der häuslichen Umgebung oder Blutentnahme direkt im Labor oder bei einem Arzt/Therapeut Ihrer Wahl
  • kostenfreie Zusendung der Probenentnahme-Kits

  • Befunderstellung durch erfahrene Laborärzte
  • 
schnelle Ergebnisse und gezielte Handlungsempfehlungen
  • 
auf Wunsch ärztliche Beratung und weiterführende Therapieempfehlungen

  • Abrechnung der Laboruntersuchung nach der Gebührenordnung für Ärzte

Die Probenentnahmematerialen erhalten Sie kostenfrei übersandt. In Ihrem individuellen Testset finden Sie alle benötigten Materialien für die Probenentnahme in der häuslichen Umgebung oder bei Testen die eine Blutentnahme erfordern alle Materialien für die Blutentnahme beim Arzt oder Therapeuten.

Testen ohne Risiko

Sie müssen nicht in Vorkasse gehen. Mit dem Testset erhalten Sie immer einen individuellen Probenbegleitschein, indem die detaillierten Laborkosten aufgeführt sind.

Nach der Probengewinnung ist es wichtig, den vorbereiteten Begleitschein auszufüllen und zu unterschreiben. Geben Sie die Probenröhrchen (in die Umverpackungen) und den unterschriebenen Anforderungsschein in das Rücksendekuvert und bringen Sie dieses zur Post oder zu einem Briefkasten. (Bitte vermeiden Sie Probeneinsendungen vor dem Wochenende oder vor Feiertagen).

Innerhalb weniger Tage erhalten Sie Ihren individuellen Laborbefunde.

Die Rechnung erhalten Sie erst nach erfolgter Laboranalyse

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte mit einer detaillierten Aufstellung der Laborkosten.

Mit den Ergebnissen nicht im Regen stehen

Optional haben Sie immer die Möglichkeit eine individuelle ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Selbstverständlich auch mit individuellen Therapiemaßnahmen.

Probenversand Ausland


Grundsätzlich kann ein Testset in jedes Land verschickt werden. Der Rückversand und die Transportkosten aus dem Ausland müssen selbst übernommen werden. Bitte achten Sie aufgrund verlängerter Transportzeiten auf einen zeitnahen Eingang im Labor, d.h. kein Versand vor dem Wochenende. 
Eine zollbedingte Proforma-Rechnung wird Testsets in die Schweiz beigelegt.






So geht es weiter


In Ihrem Testset finden Sie alle benötigen Materialien. Bitte kontrollieren Sie den beiliegenden Probenbegleitschein auf Richtigkeit. Nach der Probengewinnung ist es wichtig, den vorbereiteten Begleitschein auszufüllen und zu unterschreiben. Geben Sie die Probenröhrchen (in die Umverpackungen) und den unterschriebenen Anforderungsschein in das Rücksendekuvert und bringen Sie dieses zur Post oder zu einem Briefkasten. (Bitte vermeiden Sie Probeneinsendungen vor dem Wochenende oder vor Feiertagen).

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Proben-Entnahme kann einfach und schmerzfrei zu Hause durchgeführt werden.

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Videos

Krank durch Nahrungsmittel
Allergien auf der Spur

Allergien und Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel können durch verschiedene Mechanismen hervorgerufen werden. Dieser Umstand macht die sichere Ursachenfindung häufig extrem schwierig. Neben der "echten" IgE-vermittelten Allergie können auch pseudoallergische Reaktion oder eine Histaminintoleranz die Ursache der Beschwerden sein. Verzögerte Reaktionen sind meist den Unverträglichkeitsreaktionen also den Kohlenhdydratintoleranzen oder eine Glutensensitivität zuzuordnen. Danach folgen die zellulären Immunreaktionen - Typ-IV-Allergie sowie das Auftreten von IgG-Antikörpern meist im Rahmen eines Leaky-Gut.

Histamin ?
was ist das eigentlich

Was ist eigentlich Histamin ? Histamin wird aus dem Aminosäure Histidin mit Hilfe des Enzyms Decarboxylase gebildet. Viele Darmbakterien verfügen über dieses Enzym und sind in der Lage auch im Darm Histamin zu bilden. Die Freisetzung von Histamin z.B. aus Mastzellen kann durch eine allergische Reaktion über IgE-Antikörper oder unspezifisch über diverse Histaminliberatoren erfolgen. Dies Mechanismen werden im Video erläutert.

Zuviel Histamin ?
das macht diese Symptome

Ein zuviel an Histamin kann im Organismus vielfältige Symptome verursachen. Die Wirkung wird über verschiedene Histaminrezeptoren vermittelt- die dann zu Symptome wie Migräne, am Herzen zu Herzryhthmusstörungen oder Blutdruckabfall, im Bereich des Magen-Darm-Traktes zu Bauchschmerzen, Bauchkrämpfen, Durchfall oder Blähungen, im Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane zur zyklusabhängigen Schmerzen oder an der Haut zu Juckreiz, Hautauschlägen oder Urtikaria führen.

Histamin-Test im Urin
Histaminmetabolismus - Abbauwege des Histamins

Histamin ist ein körpereigenes Gewebehormon, Neurotransmitter und Entzündungsmediator für allergische und pseudoallergische Reaktionen.. Gebildet wird Histamin aus der Aminosäure Histidin. Die Histamin-Intoleranz beruht auf der Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem oder im Körper freigesetzten Histamin. Histaminintoleranz bedeutet immer "Zuviel" Histamin. Ursache hierfür ist entweder ein Missverhältnis zwischen der mit der Nahrung aufgenommenen Histaminmenge, z.B. durch histaminhaltige Lebensmittel wie Rotwein, Sauerkraut u.a. , die Bildung von Histamin im Darm durch histaminbildende Darmbakterien oder eine unzureichende Aktivität der histaminabbauenden Enzyme Diaminoxidase (DAO) bzw. Histamin-N-Methyltransferase (HNMT).

Histamin-Test Diaminoxidase
das sollten Sie wissen

Für die Bestimmung der Diaminoxidase stehen 2 unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung. Ein sogenannter ELISA und ein Radioextraktionsassay. Die beiden Methoden liefern unterschiedliche Ergebnisse und können dazu führen, dass Patienten mit einer Histaminintoleranz oder Histaminose als falsch gesund oder falsch krank eingestuft werden. Der ELISA misst lediglich die Menge des Enzyms, während der Radioextraktionstest auch eine Aussage über die Funktionalität des Enzyms erlaubt. Betroffene sollten sich deshalb zu den Testergebnisse auch die verwendete Methode mitteilen lassen.

Histaminintoleranz bei Frauen
warum sind Frauen häufiger betroffen ?

Überproportional häufig sind Frauen von einer Histaminose oder Histamintoleranz betroffen. Nahezu 80 % der Patienten sind weiblich. Hormone wie Östradiol und Progesteron haben einen starken Einfluss auf die Empfindlichkeit der Histaminrezeptoren und die Empfindlichkeit der Histaminfreisetzung. Interesant ist auch die Tatsache, dass im Verlaufe einer Schwangerschaft es zu einem 300 bis 500 fachen Anstieg der Diaminoxidase kommt und Symptome wie Kopfschmerzen während einer Schwangerschaft häufig vollständig verschwinden.

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