Verdauungsstörung
ist die Ursache ein Magensäuremangel

Durch die Magensäure werden Proteine denaturiert (vorverdaut) und der Verdauungsprozess in Gang gesetzt. Bildet der Magen zu wenig Säure spricht man von Magensäuremangel (Hypo- oder Anazidität). Die Symptome sind unspezifische Verdauungsprobleme mit Blähungen oder Durchfall, Völlegefühl und Magendruck insb. nach einer eiweißreichen Mahlzeit. Oft treten vermehrte Infekte auf, häufig auch ein Vitamin B12-Mangel sowie ein Mineralstoffmangel. Die fehlende Säure begünstigt auch die Überwucherung mit unerwünschten Darmbakterien und es kommt zur Dysbiose. Vorgestellt werden die Möglichkeit zum Nachweis des Säuremangels. Der Heidelberg-Test, die Pepsinogen und Gastrinbestimmung, sowie der rote-Beete-Test, der Natrontest und die Gabe von Betain-HCL.

Fragen & Kommentare

  • Claudia Runge , am: 09. Apr. 2019 07:26 Sehr interessant!
  • Lise R., am: 18. May. 2019 12:12 Ihr Video-Blog ist wirklich hilfreich um vielschichtige Sachverhalte zu durchschauen. Wie verhält es sich bei Magensäuremangel durch Autoimmun-Gastritis? Ist da Betain-HCl auch hilfreich (bei Belegzellenmangel kann auch nichts angeregt werden, oder?) oder empfiehlt es sich da seine Mahlzeiten anzusäuern? Welcher pH-Wert sollte den zur optimalen Proteinverdauung erreicht werden?

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